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Definitionen

Digitale Bildung

Bildung-über-Digital ohne Digital geht auch !

Bildung-über-Digital (education-about-digital)

Bildung-über-Digital befasst sich mit der Vermittlung von von Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Logik, Mathematik, Informatik, Kybernetik, Kognitionswissenschaft (einschliesslich KI & maschinelles Lernen), Mensch-Computer-Interaktion, Datenwissenschaft,  Mechatronik und Kommunikations/Informations/Medien-Theorie.

Bildung-mit-Digital (education-with-digital)

Bildung-mit-Digital befasst sich mit der Nutzung und Integration digitaler Medien und digitaler Werkzeuge im Rahmen des allgemeinen Unterrichts, Lernens oder eines kognitionsfördernden Prozesses.

Definition 0

Digitale Bildung wird definiert als Bildung-mit-digitalen Medien (education-of) und/oder Bildung-über-digitale Medien (education-about).

(Hromada, Daniel D. :: Digital Education: ”education-with” / ”education-about” distinction and the teleological definition, https://doi.org/10.25624/kuenste-1326)

Reformpädagogik

FREINET

"Kopf. Herz. Hand."

Kindorientierte und NICHT marktorientierte Haltung ("Wir sind Lehrer und keine Geschäftsleute.")

integrativ, ganzheitlich und synthetisch

erhöhter Anteil an manueller, haptischer oder körperlicher Aktivität

stärkere Beteiligung von Eltern und Schülern

egalitäre Interaktion zwischen Klassen und Altersstufen

eigene Instrumente und Medien

Rudolf Steiner

"Denken / Fühlen / Wollen"

mystischer & mehr φαντασία -orientiert als Montessori oder Freinet

künstlerisch-kreative Praxis als Bestandteil eines epochenbezogenen Lehrplans

gewisse Ästhetik (e.g. Goethes & Steiners Farbenkunde) und Vorliebe für natürliche Materialien (Holz, Ton, Wachs, Wolle)

Eurythmie & Klängenkunde

ältere Schüler oder Eltern gestalten Sachen (Musik-instrumente, Kleid, Tasche) für jüngere Kinder

Celestine Freinet

"Durch das Leben - für das Leben - durch die Arbeit."

lernen durch Arbeit oder an Schulgemeinschaft gerichtete Dienstleistungen

Nützlichkeitsorientierte Tätigkeit

"Expression libre"

Druckerpresse spielt wichtige Rolle / Schüler stellen eigene greifbare Medien her

anti-autoritärer als Steiner oder Montessori

Maria Montessori

"Hilf mir, es selbst zu tun!"

vier Schwerpunktbereiche: Praktisches Leben, Wahrnehmen, Sprache und Mathematik

freie Auswahl aus den von der Lehrkraft vorausgewählten didaktischen Instrumenten

Bedeutung der räumlichen Gestaltung des Klassenzimmers

mehr "kognitiv" (z.B. "Polarisierung der Aufmerksamkeit") als Steiner oder Freinet

...

Einbeziehung von Schülern und Eltern in den Schulbetrieb

andere Eigenschaften

(übersetzt von https://en.wikipedia.org/wiki/Progressive_education):

Lernens durch Handeln - praktische Projekte, Entdeckungsreisen u.s.w.

integrierter Lehrplan mit Schwerpunkt auf thematischen Einheiten ("Epochen")

Entwicklung von sozialen Kompetenzen durch Gruppenarbeit und gemeinsame Lernprojekte

Verringerung der Bedeutung von Lehrbüchern zu Gunsten von vielfältigen Lernressourcen

"Conditio sine qua non" des reformpädagogischen Ansatzes

Das Kind in den Mittelpunkt von Erziehung ("Pädagogik vom Kinde aus").

Grundsatz 0

Das (menschliche) Kind ist gut.